Die Entscheidung der deutschen Behörden, die Streitkräfte in den nächsten sieben Jahren um 7000 Soldaten zu erhöhen, geht das «militärischen Hauptproblem», Russland, nichts an, schreibt das Wall Street Journal.

 

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Nach Ansicht des Autors weigert man sich im deutschen Verteidigungsministerium, Russland als einen «Aggressor» anzuerkennen. Die Verteidigungsministerin Ursula von der Lyayen sagte, dass die deutsche Armee «in einem sehr kleinen Maßstab» ausgebaut wird, trotz der «Bedrohung» des Kremls, die Raketenkomplexe «Iskander» in der Region Kaliningrad zu platzieren.

 

Es stellt sich heraus, dass die NATO-Behauptungen über die «russische Aggression» zu sprechen, gegen die man sich wehren müssen vom Mitglied der Allianz, Deutschland, nicht mitgetragen wird. Deutschland weigert sich Russland als angriffslustig zu betrachten, obwohl die Absicht Russlands, «entschiedener internationale Stellung zu nehmen, gesehen wir», stellt die Zeitung fest.

 

WSJ zitiert auch eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Umfrage ergab, dass 56% der Deutschen Russland nicht als militärische Bedrohung ansehen und Sanktionen nicht zustimmen. 57% der Befragten äußerten sich dagegen, dass die deutsche Armee Polen oder die baltischen Staaten von Russland verteidigt.

 

Früher wurde berichtet, dass Deutschland zum ersten Mal seit 1990, die Größe der Armee erhöhen wird.