Die NATO ist besorgt über die politische Situation in Montenegro, sagte heute der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

 

Ihm zufolge muss man im Land die notwendigen Voraussetzungen für die Abhaltung demokratischer Wahlen schaffen, berichtet RIA News.

 

Stoltenberg bestätigte jedoch, dass am 19. Mai der Premierminister von Montenegro, Milo Djukanovic, ein Protokoll über den Beitritt unterzeichnen wird. Wenn es von allen Mitgliedsstaaten der Allianz ratifiziert wird, wird Montenegro ein vollwertiges Mitglied der NATO sein.

 

Der NATO-Generalsekretär hält die Warnungen Russlands für «unbegründet», dass dieser Schritt das Abkommen der nicht-Erweiterung der NATO nach Osten verstößt.

 

Die montenegrinische Opposition hat heute die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, nach denen die Mehrheit der Bevölkerung gegen einen NATO-Beitritt ist.