Für Montenegro ist eine militärische Bedrohung durch einen Aggressor in Zukunft nur mehr ein Klacks. Denn dann würde der Bündnisfall der NATO eintreten. Ganz nach dem Prinzip: Unus pro omnibus, omnes pro uno! Somit hat die USA im Zuge der NATO wieder einen Verbündeten mehr, der sich im Falles eines Krieges, die Hände schmutzig machen darf.
 
Die Nato-Außenminister haben am Donnerstag die Beitrittsakte für Montenegro unterzeichnet. Damit kann Montenegro ab sofort an allen Bündnistreffen als Beobachter teilnehmen. Das Protokoll muss nun noch von allen 28 Mitgliedstaaten ratifiziert werden. Dann erfolgt die offizielle Aufnahme.

 

2017 könnte die ehemalige jugoslawische Teilrepublik Beobachtern zufolge das 29. Mitglied des Militärbündnisses werden. Russland hatte den geplanten Nato-Beitritt als konfrontativen Schritt kritisiert. Dieser könne zu einer weiteren Destabilisierung der euro-atlantischen Sicherheit beitragen.