Die Unterzeichnung des Protokolls über den Beitritt zur NATO, ist im Hinblick darauf, dass die Position der Mehrheit der Bürger von Montenegro bekannt ist, die eine friedliche Politik befürwortet (welche sich auf dem Konzept der Neutralität in der Konfrontation der feindlichen Blöcken basiert) ist eine illegitime Handlung, die keine Unterstützung des Willens des Volkes bekommt, sagte in einem exklusiven Interview mit News Front Marco Milatschitsch, der Chef der «Bewegung für die Neutralität» Montenegros.

 

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Marco Milatschitsch

 

«Die Rede ist von einem antidemokratischen Akt, der nicht mit dem Willen der Mehrheit der Bürger von Montenegro übereinstimmt, der die Frucht einer Partnerschaftsvereinbarung von den beiden undemokratischen Eliten, der NATO in Brüssel, und unsere Macht in Montenegro. Dieses Dokument sowie alles, was den Beitritt in die NATO betrifft, wird überprüft, wenn in Montenegro die elementare demokratische Bedingungen erfüllt sein werden, und es zum Machtwechsel kommt, welcher seit 27 Jahren unveränderlich bleibt», sagt Marco Milatschitsch.

 
Wie es die Dokumente zeigen, die «die Bewegung für die Neutralität» veröffentlichte, zieht der Premierminister Milo Djukanovic Montenegro in die NATO rein, unter anderem auf der Basis des herkömmlichen Betrugs, wenn es um die Umfragen bei den Bürgern über die Unterstüntung der NATO-Plänen bezüglich den Beitritt Montenegros angeht.

«Die Behörden Montenegros ignorieren die Fakten und verringern den Prozentsatz der Gegnern des NATO-Beitritts auf 11 Einheiten. Die Unterzeichnung des Protokolls über den Beitritt hat nichts mit der «historischen Entscheidung» zu tun, wie es die Propaganda des Regimes zu präsentieren versucht wurde; dies ist ein weiterer Betrug der Bürger von Montenegro. Wenn die NATO eine demokratische Organisation wäre, würden sie zum Beispiel einfach in Verhandlungen mit Milo Djukanovic treten, dem letzten europäischen autoritären Führer, Premierminister, der die Partner im Parlament als «Idioten», «Schwachköpfe» und so weiter bezeichnet“, sagte Marco Milatschitsch.