Die OSZE soll die Zahl ihrer Beobachter im Donbass in ein bis zwei Monaten auf 800 erhöhen, wie der Generalsekretär dieser internationalen Organisation, Lamberto Zannier, der Agentur Sputnik sagte.

 

Zannier hatte bereits am Dienstag angekündigt, weitere 100 Beobachter in die Ukraine zu schicken, jedoch keine Frist genannt.

 

In der Ukraine sind jetzt 700 OSZE-Beobachter, 530 von ihnen im Donbass, eingesetzt.

 

Laut Zannier plant die OSZE nicht, ihre Beobachter zu bewaffnen.

 

Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem nationalistischen Umsturz im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Nach Vereinbarung der Waffenruhe gibt es weiter Schusswechsel zwischen den Konfliktparteien, nach jüngsten Angaben der Uno hat der Konflikt bisher mehr als 9.000 Menschenleben gefordert.