Die syrische Stadt Rakka wurde zu einem Schauplatz blutiger Kämpfe zwischen rivalisierenden Truppen der Terrormiliz Islamischer Staat, meldet der Pressedienst der Patriotischen Union Kurdistans unter Berufung auf Augenzeugen.

 

Nach Angaben von Augenzeugen sind bei den Kämpfen zwischen den  Bataillonen  des  IS-Anführers Abu Bakr al-Baghdadi und des IS-Kommandeurs al-Gazymi  am Vorabend mindestens 70 Kämpfer ums Leben gekommen, wobei alle Toten Staatsbürger anderer Länder seien.

 

Zuvor war berichtet worden, dass die kurdische Miliz YPG nach einer Mobilmachung einen Sturm auf die Hochburg der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat Rakka vorbereitet.

 

In der vergangenen Woche hatte der Pentagon-Sprecher Steve Warren erklärt, dass die IS-Kämpfer in Rakka den Ausnahmezustand verhängt hätten und sich auf die Belagerung der Stadt vorbereiten würden.