Die Terrormiliz IS hat nach Angaben von Reuters die Verantwortung für die Anschläge in den syrischen Städten Dschabla und Tartus übernommen, bei denen am Montag mehr als 100 Menschen ums Leben gekommen sind. Zuvor war von 65 Opfern berichtet worden.

 

Insgesamt soll es sieben Explosionen gegeben haben. Bei den vier Detonationen in Dschabla in der Provinz Latakia wurden mindestens 45 Menschen getötet. Bei drei weiteren Anschlägen in der Küstenstadt Tartus wurden mindestens 25 Opfer gemeldet.

 

Zuerst seien drei Explosionen am Busbahnhof in Dschabla gemeldet worden. Danach habe sich ein Selbstmordattentäter in der Notaufnahme eines staatlichen Krankenhauses derselben Stadt in die Luft gesprengt. Er sei als angeblicher Pfleger der Verletzten der vorhergegangenen Explosionen ins Krankenhaus eingedrungen, hieß es.

 

In der syrischen Küstenstadt Tartus hat es laut Augenzeugenberichten drei Explosionen an einem Busbahnhof gegeben.

 

Die Opferzahlen können weiter ansteigen.

 

 

Quelle: Sputniknews