Die Streitkräfte der russischen Armee haben in Jekaterinenburg erfolgreich ihren neuen Kampfpanzer T-14 Armata getestet. Die ersten 100 Panzer sollen laut der Agentur Sputnik bereits im kommenden Jahr geliefert werden.

 

Der hochmoderne Kampfpanzer weist einige neue hochmoderne Merkmale auf, die sich von gewöhnliches Panzern abheben. Bei der Bundeswehr hingegen ist erstmal Tischfeuerwerk auf Sparflamme angesagt.

 

Die Kampftruppen des russischen Heeres werden nun mit der neuen Generation von Kampfpanzern T-14 Armata ausgestattet. Der neue Kampfpanzer braucht im Vergleich zum deutschen Pendant Leopard 2 nur noch drei Mann Besatzung, während der Leopard mit Kommandant, Richtschütze, Ladeschütze und Fahrer auf vier Mann angewiesen ist.

 

Der neue Armata hat einen unbemannten Turm und die Kapsel für die Besatzung ist isoliert gepanzert. Über vier Monitore mit Infrarot, Fernseh- und Lasersensoren erhält die Besatzung wichtige Informationen über die Lage des Gefechtsfeldes.

 

   

 

Der neue Armata erreicht mit 90 km/h auch eine deutlich höhere Geschwindigkeit als der deutsche Leopard. Der Panzer schießt aus einer Glattrohrkanone Kaliber 125mm und erreicht eine Schussweite von bis zu 7000m bei einer Kadenz von 10-12 Schüssen pro Minute. Das Geschoß der 125mm Panzerkanone ist in der Lage einen Meter dicken Stahl zu durchbrechen.

 

 

Zudem befindet sich auf dem Turm noch ein Maschinengewehr (Kaliber: 12,7 mm), womit weiche Ziele bekämpft werden können. Bei internationalen Experten stieß der Panzer bei seiner Präsentation auf großes Lob. Das russische Heer soll bereits im nächsten Jahr die ersten 100 Panzer erhalten, bis Ende 2025 sollen es 2.500 Panzer werden. Bei der Bundeswehr herrscht derzeit Geldmangel, sodass man sich wohl die neuen Leopard-2-Panzer nicht leisten kann, wie das Münchner Nachrichten Magazin Focus am Wochenende berichtete.

 
       
 
 

 

Von Christian Lehmann