In einem Konflikt zwischen dem nationalistischen Bataillon „Aidar“ und einem privaten Militärunternehmen wurde ein norwegischer Söldner getötet, wie die Nachrichtenwebseite Lug-Info am Montag berichtete.

 

„Nach unseren Angaben ist aus dem Dorf Luganskaja die Leiche eines norwegischen Söldners abtransportiert worden, der einem privaten Militärunternehmen angehörte», teilte der Sprecher der Lugansker Volksmiliz Andrej Marotschko bei einer Pressekonferenz im Lugansker Informationszentrum am Montag mit.

 

Am 20./21. Mai sei es im Dorf Luganskaja zu einem bewaffneten Konflikt zwischen dem nationalistischen Bataillon „Aidar» und einem privaten Sicherheits- und Militärunternehmen gekommen, das auf der Seite der ukrainischen Regierungstruppen kämpfe. Dabei sei der erwähnte norwegische Söldner an einer Schussverletzung gestorben, so der Volksmiliz-Sprecher.

 

Der Vorfall zeuge davon, dass  „die militär-politische Führung  der Ukraine die Hilfe ausländische Söldner nach wie vor nutzt, die sich in der unmittelbaren Nähe der Berührungslinie aufhalten.»

 

Zuvor hatte der Chef der Lugansker Volksmiliz gesagt, ausländische Söldner werden von Kiew eingesetzt, weil sich Angehörige der Regierungstruppen weigerten, weiter zu kämpfen.