Nachdem die USA beschloss, statt zwei nur ein zwei Bataillone nach Osteuropa zu senden, kann die NATO keine Verbündeten in Europa finden, die bereit wären, sich freiwillig die «Lücke» zu füllen, schreibt das Wall Street Journal.
 

Europäischen Verbündeten geben dem Druck seitens der amerikanischen Kollegen nicht nach, weil nicht alle europäischen Mitglieder der Allianz die Sorge ihrer östlichen Grenzen teilen, schreibt das WSJ.
 

Die Stärkung der östlichen Grenzen nutzt nur en osteuropäischen Staaten, während die westeuropäischen Ländern mehr über die Bedrohung durch den «islamischen Staat» besorgt sind, so der Artikel.
 

Trotz des Glauben der USA kündigten zum Beispiel die dänischen Behörden an, dass es mehr Ressourcen erfordert, als sie haben. Deswegen kann das Land keine aktive Rolle bei der Bildung von Bataillone für Polen und die baltischen Ländern spielen.
 

Norwegen, schreibt WSJ, argumentiert die Ablehnung mit der Tatsache, dass sie an der Grenze zu Russland sind, und sich selbst um den Schutz ihrer Grenzen sorgen müssen.
 
Solche Aussagen verursachen offensichtliche Unzufriedenheit in Washington. Sowohl Demokraten als auch Republikaner sehen ihre Verbündeten in Europa gleichermaßen zunehmend kritisch, da diese nur ungern für ihre eigene Verteidigung bezahlen, und lieber die US-Ressourcen in der Region verwenden.
 

Präsident Obama hat sogar die europäischen Länder als «Schwarzfahrer» bezeichnet, sagt der Artikel. Deswegen hat Washington, laut der Zeitung, einen «Plan B»: Die Heranziehung eines weiteren nicht-europäischen Verbündeten – Kanada. Beamte aus den USA und der NATO verhandeln aktiv, das kanadische Kontingent in Polen von 220 Soldaten, die bereits im Land sind, auf bis zu ein Tausend zu erhöhen. Die offizielle Antwort von Ottawa wurde noch nicht übermittelt, aber eine ungenannter kanadischer Beamte sagte, dass «Kanada die Optionen für die Herstellung erwägt, einer effektiveren Beitrag zum Konzept der NATO-Verstärkung der Verteidigung und Abschreckung zu leisten.»
 

Die NATO hat beschlossen, ihre Ostgrenzen zu stärken, um ein weiteres Bataillon von Tausend Soldaten in Polen, Lettland, Litauen und Estland zu platzieren. Die USA, Großbritannien und Deutschland haben ihre Bereitschaft angekündigt, sie zu schicken, aber der vierte Freiwillige ist bisher ist nicht zu finden.