Griechische Behörden haben am Dienstag mit der Evakuierung der Flüchtlinge und Migranten aus dem spontan und provisorisch entstandenen Lager in Idomeni an der Grenze zu Mazedonien begonnen, wie die Agentur AP meldet.

 

Nach der Schließung der Balkanroute sitzen in dem Lager Idomeni Tausende Flüchtlinge fest, darunter auch viele Frauen und Kinder. Sie haben die Felder rund um die 100-Seelen-Gemeinde Idomeni besetzt und dort ihre Zelte aufgeschlagen.

 

Die Evakuierung soll planmäßig drei Tage lang dauern. Die griechischen Behörden wollen die aus Idomeni evakuierten Migranten und Flüchtlinge in speziellen Flüchtlingsheimen nahe der Stadt Saloniki unterbringen, wo diese medizinisch behandelt werden und schnellstmöglich mit Organisationen Kontakt aufnehmen können, die sich mit verschiedenen, auch bürokratischen, Problemen der Flüchtlinge beschäftigen.