Die Politik der Nato-Erweiterung widerspricht den realen Anforderungen an die Sicherheit und schafft bloß Trennlinien in Europa, wie der russische Nato-Botschafter Alexander Gruschko am Dienstag in einer von Sputnik organisierten Liveschaltung sagte.

 

„Es ist offensichtlich, dass der Prozess der Nato-Erweiterung die Beziehungen mit den der Allianz beigetretenen Ländern nicht besser, sondern nur schlimmer gemacht hat. Wenn man die Situation in den Beziehungen zwischen Russland und der Nato auf Montenegro überträgt, so sind bereits jetzt die Ankündigungen zu hören, dass die montenegrinischen Militärangehörigen an den Bemühungen zum Schutz der baltischen Länder vor dem aggressiven Russland teilnehmen müssen. Im Grunde genommen ist das ein politisches absurdes Theater. Allen wird klar, dass die Politik der Nato-Erweiterung den realen Anforderungen an die Sicherheit widerspricht und nicht auf die Stärkung der Sicherheit gerichtet ist. Diese Politik schafft nur Trennlinien und verschiebt sie gen Osten. In diesem Fall geht es um eine weitere Trennlinie auf dem Balkan», sagte Gruschko.