Jegliche Versuche, das Nominierungsverfahren des Präsidentschaftskandidaten auf dem kommenden Republikaner-Parteitag zu verändern, können als direkte Beeinflussung der Wahlergebnisse verstanden werden, wie US-Senator John Thune gegenüber Sputniknews sagte.

 

„Bestimmte Gruppen und Personen könnten versuchen, die geltenden Regeln zu ändern“, so Thune. Deutliche Neuerungen im Nominierungsverfahren würden dann jedoch so erscheinen, als wollte jemand den Prozess manipulieren.

 

Der republikanische Senator rechnet allerdings nicht damit, dass neue Regeln angenommen werden, die sich vom existierenden Verfahren wesentlich unterscheiden:

 

„Immer wenn jemand in der Vergangenheit versucht hat, die Regeln zu manipulieren, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen, hat sich das am Ende gegen ihn selbst ausgewirkt.

Am Dienstag hatte The New York Times berichtet, Aktivisten innerhalb der Republikanischen Partei könnten, um eine Kandidatur Trumps zu verhindern, auf dem kommenden Parteitag in Ohio eine Initiative vorlegen und die Regeln des Nominierungsverfahrens ändern.

Schon im Mai wurde Trump de facto zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, als seine Parteigegner Ted Cruz und später auch John Kasich aus dem Rennen ausgestiegen waren. Offiziell soll Trump auf dem Parteitag im Juli nominiert werden.

 

Die Präsidentschaftswahlen sind für den 8. November anberaumt.

 

Quelle: Sputniknews