Während die gesamte Welt von Frau Merkel nur aus der Türkei und Europa zu bestehen scheint, bilden sich, wenig überraschend, neue Flüchtlingsrouten. Denn Merkels verordnete Willkommenskultur, die offenen deutschen Sozialsysteme und die Nichtabschiebung abgelehnter Asylbewerber bilden weiterhin gewaltige Einwanderungsanreize. Die Bundeswehrführung gibt sich jetzt angeblich überrascht, dass bis zu eine Million Afrikaner das Mittelmeer von Libyen nach Europa überqueren wollen. Doch ihr laufender NATO-Einsatz verringert nicht etwa die Flüchtlingsströme über das Mittelmeer, sondern facht sie weiter an.

 

May 26, 2016 - Salerno, Italy - Migrants waiting to be transferred to accommodation centers. Salerno landing of 1017 migrants from sub-Saharan Africa recovered from Siem Pilot Norwegian ship. Filming rescue activities in the Strait of Sicily, where every day dozens of migrants trying to reach Italy with the help of makeshift boats. Among these 173 cases of scabies. They are already several shipwrecks and dozens are already victims of the sea, after the agreements signed between Turkey and the European Union that effectively ended the Balkan route again pushing for immigration into Italy through the Mediterranean Sea |

 

Die zugespitzte Lage rund um das Mittelmeer, mit Hunderttausenden Afrikanern, die sich in den Küstenregionen formiert haben, ist lange bekannt. Die französischen Sicherheitsbehörden warnten bereits vor diesen Zuständen, auf  Kopp Online wurde darüber mehrfach berichtet und selbst in den viel gescholtenen Mainstreamblättern wurde vereinzelt darauf hingewiesen.

 

Umso mehr überrascht jetzt die veröffentlichte Überraschung der Bundeswehrführung über diese Zustände.Das Seegebiet zwischen Libyen und Italien ist der neue Highway der Schlepper-Mafia. Neu ist diese Verbindung nicht, sie besteht seit Jahren.

 

Nur ruht sie mehr oder weniger im Herbst und Winter wegen der stürmischen See und verstärkt sich alljährlich zum Sommerbeginn. Die Schlepper haben sich längst auf den NATO-Einsatz vor der libyschen Küste eingestellt und ihn in ihr perfides Geschäftsmodell integriert. Sie überladen die Schlepperboote mit Flüchtlingen, fahren nur wenige Kilometer auf das Mittelmeer und rufen dann per Seenotfunk die westlichen Kriegsschiffe heran. Diese nehmen die Afrikaner dann auf, verbringen sie aber nicht etwa die kurze Strecke zurück auf den afrikanischen Kontinent, sondern überqueren das gesamte Mittelmeer und setzen sie auf dem europäischen Festland ab.

 

Dies ist einmal wirklich ein abschreckender NATO-Einsatz.

 

 

Das transatlantische Bündnis als größte Schlepperorganisation der Welt

 

Dass dieser NATO-Einsatz ein Riesenirrsinn ist, ist offenkundig. Er verringert nicht die Flüchtlingsströme, sondern im Gegenteil, er facht sie enorm an. Den Afrikanern kann so von den Schleppern suggeriert werden, dass, sobald sie sich auf dem Mittelmeer befinden, die NATO-Schiffe kommen, um sie zu retten, und direkt nach Italien bringen.

 

Australien zeigt hingegen seit drei Jahren, wie die effektive Sicherung einer Seegrenze funktioniert. Jedes Flüchtlingsboot wird von der australischen Marine auf offener See gestoppt und konsequent nach Papua-Neuguinea verbracht.

 

Dies hat sich rumgesprochen, die Anzahl der Boote verringert sich beständig und kein Flüchtling ertrinkt demnach mehr bei einem sowieso zum Scheitern verurteilten Versuch der illegalen Einreise.

 

Der Flüchtlingsstrom nach Australien ist so gestoppt worden. Dazu beziehen die australische Regierung und das Militär eindeutig in einem Video Stellung, das sich an alle potenziellen Einwanderer in 17 Sprachen wendet. Der Kernsatz der millionenschweren Kampagne lautet:

 

»Wenn ihr ohne Visum in unser Land kommt, wird Australien niemals eure Heimat werden – es gibt keine Ausnahmen.« –»NO WAY« heißt es in großen Buchstaben.

 

Was für Gutmenschen bestimmt hartherzig klingen mag, ist schlicht die Feststellung bestehender Gesetze und Einreisebestimmungen. Und nur weil sich jetzt Einwanderer zu Tausenden formieren, um ihre illegale Einwanderung quasi zu erpressen, verliert das deutsche Grundgesetz nicht seine Wirksamkeit.

 

Dort ist in Artikel 16a Absatz 2 klar geregelt, dass sich niemand auf politisches Asyl berufen kann, »wer aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften oder aus einem anderen Drittstaat einreist (…)«.

 

Die gegenwärtige millionenfache Einwanderung und ihre Hunderte Milliarden Folgekosten sind damit klar grundgesetzwidrig. Doch solange die Humanistin aus Berlin nicht endlich ihren epochalen Fehler der Weltöffentlichkeit eingesteht, wird die ganze Welt nach Deutschland strömen.

 

 

Von Stefan Schubert