Die G7-Gruppe befürwortet eine erneute Einbindung Russlands bei der Schlichtung internationaler Problemlagen, wie der Pressesprecher des japanischen Außenministeriums, Yasuhisa Kawamura, am Freitag gegenüber Journalisten sagte.

 

Die Staats- und Regierungschefs der G7 setzen sich für eine „konstruktive Einbindung Russlands zur Lösung internationaler Probleme ein, dazu zählt auch die Regelung der Ukraine-Krise“.

 

Das jüngste G7-Gipfeltreffen begann am Donnerstag im japanischen Kurort Ise-Shima. Neben den Staats- und Regierungsoberhäuptern Japans, der USA, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs, Italiens und Kanadas nehmen an dem Gipfel auch EU-Ratspräsident Donald Tusk und der EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker teil. Russland ist zum dritten Mal in Folge an G7 nicht beteiligt.

 

Die ukrainische Regierung hatte im April 2014 eine Militäroperation gegen die selbsterklärten Volksrepubliken Lugansk und Donezk gestartet, die nach dem nationalistischen Umsturz im Februar 2014 in Kiew ihre Unabhängigkeit erklärt hatten. Auch nach Vereinbarung einer Waffenruhe gibt es weiter Schusswechsel zwischen den Konfliktparteien, nach jüngsten Angaben der Uno hat der Konflikt bisher mehr als 9.000 Menschenleben gefordert.

 

 

Quelle: Sputniknews