Bei drei Anschlägen in verschiedenen Vierteln der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen, 50 weitere wurden verletzt, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Polizeibehörden vor Ort meldet.

 

Bei den zwei Explosionen — eine nahe eines Marktes, die andere in Al Tarmia im Norden der Stadt — seien Autobomben gezündet worden. Im schiitischen Viertel Sadr im Osten von Bagdad wurde ein Motorrad in die Luft gesprengt. Bislang hat sich keine Organisation zu der Anschlagsserie bekannt.

 

Die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) organisiert regelmäßig Bombenanschläge in Bagdad und Umgebung. UN-Angaben zufolge sind allein im April 741 Menschen der islamisten-Gewalt zum Opfer gefallen.