Die Deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel hat allen, die die Flüchtlinge fürchten, empfohlen, sie persönlich kennenzulernen.

 

„Jedem, der Angst verspürt, empfehle ich, wenn sich dazu irgendwie Gelegenheit bietet, einen Menschen, der zu uns geflohen ist, einfach mal persönlich kennenzulernen.

 

«Es sind Menschen, die vieles erlebt und erlitten haben und genauso wie wir ihre Sorgen und Hoffnungen haben“, sagte Merke im Interview beim Magazin „BUNTE“.

 

„Ganz sicher haben wir in Europa zu spät die Augen dafür geöffnet, wie unerträglich die Situation in den Herkunftsländern oder nahe der Heimat geworden war, sodass die Menschen keinen anderen Ausweg mehr sahen, als ihr Schicksal in die Hände von kriminellen Schleppern und Schleusern zu legen“, zitiert BUNTE die Regierungschefin.

 

Merkel betonte auch:

 

„Wir müssen künftig viel stärker Fluchtursachen bekämpfen, also versuchen, mit anderen Staaten zusammen friedliche Lösungen für Kriege zu finden, Hunger und Not zu bekämpfen, mehr für den Klimaschutz zu tun.“ Merkel wies darauf hin, dass die Bundesregierung infolge der Zuwanderung umfangreiche Programme aufgelegt habe, um den sozialen Wohnungsbau in Ballungsgebieten anzukurbeln: „Diese neuen Wohnungen kommen allen in Deutschland zugute, nicht nur den Flüchtlingen.“ Auch von den umfangreichen arbeitsmarktpolitischen Instrumenten, wie etwa den Ein-Euro-Jobs, können nach den Worten der Kanzlerin „alle Arbeitslosen und Langzeitarbeitslosen profitieren.“