Linkspolitiker Maurer fordert die Bundesregierung dazu auf, das Referendum auf der Krim anzuerkennen und die Sanktionen gegen Russland wieder aufzuheben.

 

Der Deutsche Lokalpolitiker Andreas Maurer, der als Vorsitzender in der Linksfration in der Stadt Quakenbrück tätig ist, spricht sich dafür aus, dass Deutschland das Krim-Referendums und den Beitritt der Halbinsel zur Russischen Föderation anerkennt. Das berichtet die Nachrichtenagentur NewsFront.

 


Der Politiker befindet sich derzeit auf der Krim, zusammen mit einer Delegation, die aus deutschen Politikern, Unternehmern und anderen Interessenvertretern die Halbinsel besucht. Nach seiner Auffassung könnte man dem bekannten italienischen Bestrebungen folgen, wie es beispielsweise das regionale Parlament zu Venedig bereits im vergangenen Mai vormachte.

 

Maurer appelliert zudem an seine Kollegen in Ostdeutschland, wo es nach seiner Auffassung realistisch sei, einen ähnlichen Appell wie in Italien zu starten, wie die russische Nachrichtenagentur NewsFront berichtet.

 


Maurer setzt sich weiters auch für die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland ein, die infolge des Krim-Beitritts im März 2013 durch die Europäische Union, auf Geheiß der USA, verhängt wurden. Wegen diesen Sanktionen befände sich laut Maurer die heimische Landwirtschaft in einem katastrophalen Zustand. Die niedersächsische Stadt Quakenbrück befindet sich im Landkreis Osnabrück und hat etwa 12.600 Einwohner.

 

 

Von Christian Saarländer