In Syrien sind bei Angriffen der von den USA geführten internationalen Koalition 15 Zivilisten, darunter drei Kinder, ums Leben gekommen. Dies teilt Reuters unter Bezugnahme auf die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

 

Den Menschenrechtlern zufolge erfolgten die Angriffe im Umland der Stadt Manbidsch, in der zuvor eine Offensive der von den USA unterstützten Rebellen auf Stellungen der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) begonnen hatte.

 

Nach Angaben der Beobachtungsstelle bilden syrische Kurden der YPG-Miliz die Mehrheit derjenigen, die an der Offensive teilnehmen, jedoch keine syrischen Araber, wie US-Beamte zuvor in einem Gespräch mit Reuters behauptet hatten.

 

Tausende der von den USA unterstützten Rebellen haben am 1. Juni eine Offensive im Norden Syriens auf die IS-Stellungen gestartet. Die Operation soll mehrere Wochen dauern. US-Militärberater konsultieren die Rebellen. Die Koalition unterstützt aus der Luft, erklärten die US-Beamten gegenüber Reuters. Ihnen zufolge ist das Ziel des Angriffs, die IS-Kämpfer von der syrisch-türkischen Grenze zurückzudrängen.

 

Am 31. Mai hatte die Syrische Beobachtungsstelle gemeldet, dass durch russische Luftangriffe auf die syrische Stadt Idlib mindestens 23 Menschen ums Leben gekommen waren. Das russische Verteidigungsministerium wies diese Information zurück. „Die russische Luftwaffe erfüllte in der Provinz Idlib keine Einsatzaufgaben und flog dort auch keine Angriffe“, sagte der Sprecher des Ministeriums, Igor Konaschenkow.

 

Quelle: Sputniknews