Verwandte der 10-jährigen Sidra Saarur aus Aleppo, die bei Terroristenangriffen beide Beine und ein Auge verloren hatte, haben russische Militärs um Hilfe gebeten: Nun wird das Mädchen in einer Moskauer Klinik Behandlung und Reha bekommen.

 

Im April dieses Jahres geriet  Sidra zusammen mit ihren Verwandten unter Beschuss der Terroristen. Dabei verlor das Mädchen beide Beine und ihr rechtes Auge. Ärzte vor Ort hatten alles ihnen Mögliche getan, um dem Kind das Leben zu retten, aber weitere medizinische Möglichkeiten gibt es in Aleppo einfach nicht.

 

Der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu hat auf die Bitte der Verwandten des Mädchens hin beschlossen, Sidra in ärztlicher Begleitung per Militärflieger nach Moskau zu bringen. Während des Flugs haben hochqualifizierte Ärzte aus den besten Krankenhäusern Russlands den Zustand des Mädchens überwacht.

 

Zurzeit werde Sidra in einer Moskauer Klinik behandelt und soll anschließend eine Reha-Therapie bekommen, wie die Pressestelle des russischen Verteidigungsministeriums mitteilte.