Das ukrainische Militär hat am vergangenen Tag erneut das Territorium der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk mehrfach unter starken Beschuss genommen, wie Vertreter in den Sicherheitsstrukturen beider Republiken mitteilten.

 

Allein auf das Territorium der Republik Donezk seien 360 Minen abgefeuert worden, meldete die Donezker Nachrichtenagentur DAN.

 

„Von 20:00 bis 04:05 Uhr haben die ukrainischen Streitkräfte den nördlichen und westlichen Stadtrand von Donezk, die Blockpostenstelle Jassinowataja, die Ortschaften Saizewo, Losowoje, Nowaja Marjewka, Grigorowka, Mineralnoje, Oktjabr und Dokutschajewsk mit insgesamt 133 Minen mit einem Kaliber von 82 Millimeter sowie 227 Minen mit einem Kaliber von 120 Millimeter beschossen“, sagte der Gesprächspartner.

Laut der Quelle erfolgte der Beschuss aus Stellungen im Raum von Ortschaften, die das Kiewer Militär kontrolliert.

 

Das Territorium der Republik Lugansk sei laut der Verteidigungsbehörde vom 3. bis 4. Juni insgesamt sechs Mal beschossen worden. Verstöße gegen die Waffenruhe seien aus dem vom ukrainischen Militär kontrollierten Raum gegen Stellungen der Volksmiliz geführt worden.  Der Beschuss sei aus Granatwerfern, Schützenpanzerwagen und Handfeuerwaffen erfolgt, heißt es. Wie aus dem Stab der Lugansker Volksmiliz verlautete, halte man sich  streng an die Vereinbarungen von Minsk und verstoße nicht gegen die Waffenruhe.