Nach dem erfolgreichen Raketenstart des Typen Rokot nimmt ein neuer Satellit der Streitkräfte der russischen Föderation seine Arbeit im Weltraum auf. Er soll speziell für das russische Verteidigungsministerium Informationen sammeln.

 

Am späten Samstagnachmittag startete eine Rokot-Trägerrakete von Plesetsk seinen Ausflug ins Weltall. Im Gepäck war ein Militärsatellit der russischen Luft und Weltraumstreitkräfte, der nun seiner Arbeit für das Verteidigungsministerium aufnimmt, berichtet Sputnik unter Berufung des Ministeriums.

 


 
Nachdem bereits am vergangenen Sontag Glonass-Satelliten mit einer Sojus-21B-Trägerakete in den Orbit befördert wurde, der vor allem zivile Aufgaben wahrnehmen soll, soll der neue Satellit im Weltraum für das russische Verteidigungsministerium Informationen aus dem Weltraum und rund um den Globus sammeln. Neben Bildinformationen erfassen solche Satelliten Informationen über die Emissionen der Aufklärungsobjekte.  
 

 
Der Satellit sendet seine Informationen an die Auswertezentralen, welche die Daten daraufhin analysieren, um daraus militärisch relevante Informationen zu gewinnen. Zudem werden Singale und Strahlungen erfasst und der Erkenntnisgewinn über deren Datenauswertung unterstützt. Ebenso werden geosptaiale Daten gesammelt und analysiert, die durch Rückschlusse Daten über die Bewegung von einzelner Objekte weiteren Erkenntnisgewinn liefern sollen. Die Überwachung erfolgt mittels Kameras, Radars und weiteren optischen Sensoren.
 

Von Christian Lehmann