In Polen hat mit der Nato-Übung „Anaconda“ am heutigen Montag offiziell das größte Truppenmanöver in der Geschichte des Landes seit 1989 begonnen.

 

An „Anaconda“ nehmen insgesamt 31.000 Soldaten aus den 18 Nato-Ländern und fünf Staaten der Partnerschaft für den Frieden teil. Polen ist mit 12.000 Soldaten vertreten. Eingesetzt werden auch 3.000 Kampfmaschinen, 105 Flugzeuge und Hubschrauber sowie zwölf Kampfschiffe.

 

Das Manöver „Anaconda“ findet seit 2006 im Abstand von zwei Jahren regelmäßig statt. In diesem Jahr wird es vom 7. bis 17. Juni in Polen abgehalten. Es sind die ersten Nato-Übungen in Polen mit einem solchen Umfang.

 

Zentrales Ziel sei es, für den Ernstfall eine möglichst operative Verlegung schneller Eingreifkräfte der Nato innerhalb Europas zu trainieren. Das Manöver habe „einen Verteidigungscharakter“, erklärte das polnische Verteidigungsministerium.