Der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, Julian Assange, hält die Präsidentschaftskandidatin und Ex-Außenministerin der USA, Hillary Clinton, für berechenbarer als ihren Rivalen von den Republikanern, Donald Trump. Clintons „Falkenpolitik“ habe aber viele Konflikte in der Welt herbeigeführt.

 

„Ich glaube, Trump ist zu unberechenbar. Hillary Clinton ist leider zu berechenbar, und wir wissen ganz genau, was sie unternehmen wird. In der Politik ist sie ein Falke, was zu vielen direkten Konflikten geführt hat. Wir wissen das auch deswegen, weil ihre E-Mails veröffentlicht wurden“, sagte Assange bei dem von der Mediengruppe Rossiya Segodnya organisierten Internationalen Medienforum „Die neue Epoche des Journalismus: Abschied vom Mainstream“.

 

„Diejenigen, die Hillary nahe stehen, nennen sie eine ‘Königin der Einmischungspolitik’. Sie stellt ein großes Problem dar, was Fragen des Krieges und Friedens anbetrifft. Sie hat nicht nur Motive eines Falken, sondern auch Mittel für deren Umsetzung“, fügte der WikiLeaks-Gründer hinzu.