Die Allianz ist laut dem russischen Botschafter bei der Nato, Alexander Gruschko, nicht bereit, auf die militärische Planung nahe den russischen Grenzen selbst für den Wiederaufbau der bilateralen Beziehungen zu verzichten.

 

„Wenn die Nato auf die militärische russlandfeindliche Planung verzichten würde, dann könnten ernsthaftere Gespräche darüber stattfinden, wie wir unseren gemeinsamen europäischen Sicherheitsraum zusammen aufbauen sollen. Erst auf dieser Grundlage könnten wir darüber nachdenken, wie wir unsere Bemühungen im Kampf gegen akute Gefahren und Risiken, die aus anderen Regionen kommen, vereinen“, so Gruschko.

 

Bislang geschehe das jedoch nicht. Ihm sei auch nicht bewusst, wann die Nato zu einer solchen Wendung bereit sein könnte. Die russische Gefahr für die Nato sei nichts anderes, als nur ein Mythos. „All diese Angstspiele der Nato müssen früher oder später enden“, schloss der Botschafter.