Die Nato-Übung in Polen trägt nicht zu einer Atmosphäre des Vertrauens und der Sicherheit bei, teilte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten mit.

 

Das Truppenmanöver „Anaconda“, an dem insgesamt 31.000 Soldaten (davon 12.000 aus Polen) aus den 18 Nato-Ländern und fünf Staaten der Partnerschaft für den Frieden teilnehmen, wird vom 7. bis 17. Juni in Polen abgehalten. Eingesetzt werden auch 3.000 Kampfmaschinen, 105 Flugzeuge und Hubschrauber sowie zwölf Kampfschiffe.

 

In jedem Fall würden die Manöver, deren ziemlich eindeutiger Schwerpunkt in eine bekannte Richtung geht, „sicherlich nicht zur Erzeugung einer Atmosphäre des Vertrauens und der Sicherheit beitragen“.

 

Das Manöver „Anaconda“ findet seit 2006 regelmäßig im Abstand von zwei Jahren statt. In Polen sind es die ersten Nato-Übungen dieser Größe.