Heute, am 8. Juni findet in Slowenien, auf der außerordentlichen Sitzung des Parlaments, eine Abstimmung über die Ratifizierung des Protokolls von Montenegro und der NATO statt.
 
In diesem Zusammenhang übermittelten die oppositionelle Abgeordneten von Montenegro ihren Kollegen in Slowenien einen offenen Brief, in dem sie aufgerufen haben, gegen dieses Dokument zu stimmen.
 
Insbesondere stellt der Brief heraus , dass die Entscheidung des NATO-Beitritts Montenegros ohne ein Referendum und vor dem Hintergrund der Massenproteste von Bürgern getroffen wurde, und die Behörden im Land korrupt und ähnlich sozialistischen Zeiten «unabsetzbar» sind.
 
Der Brief wurde von 19 montenegrinischen Abgeordneten unterzeichnet, auch von den Vertretern des Blocks «Demokratische Front». Slowenien könnte das erste Land werden, welches das Protokoll von Montenegro und der NATO ratifizieren wird.
 
Zuvor äußerte der slowenische Außenminister Karl Eryavets die Unterstützung für den Nachbarn und Teil von Ex-Jugoslawien, diesen in die Nordatlantische Allianz zu integrieren.
 
Am 19. Mai hatten der Premierminister von Montenegro, Milo Djukanovic, und der NATO-Chef Jens Stolntenberg das Protokoll unterzeichnet, das jetzt von allen Mitgliedsländern der militärischen Einheit ratifiziert werden soll.