Im Vorfeld des NATO-Großmanövers „Anaconda“ kam es im niederschlesischen Polen zu einem tödlichen Unfall. In der Nacht zum Mittwoch kollidierte ein US-Militärtransporter mit einem PKW zusammen. Nach Polizeiangaben kam ein Pole dabei ums Leben, ein Beifahrer wurde schwer verletzt. Der Fahrer des Transporters blieb unversehrt.

 

Wie Radio Sputnik berichtete ereignete sich der Unfall auf der Autobahn A18 in Niederschlesien, als ein US-Militärtransporter auf dem Heimweg mit einem PKW zusammengestoßen sei. Die Strecke wurde für mehrere Stunden gespert. Neben der Feuerwehr seien auch Militärermittler im Einsatz. Das Manöver soll unter anderem die Zusammenarbeit bei Szenarien wie hybrider Kriegsführung sowie Cyber- oder Terror-Angriffen proben.

 


 
Im Vorfeld der NATO-Übung „Anaconda“ übten unter anderem US-Truppen die schnelle Verlegbarkeit ihrer Truppen von West nach Ost. Start des Manövers „Saber Strike“ war das bayrische Vilseck. Über den Truppenaufmarsch Richtung Osten und die masssiven Proteste in der Zivilbevölkerung berichtete Contra Magazin bereits. Auch die Bundeswehr nimmt an der internationalen Übung teil.
 
Das internationale NATO-Manöver Ananconda 2016 ist die größte Militärübung in Osteuropa seit dem Ende des Kalten Krieges. Insgesant sind 3000 Einheiten, 100 Flugzeuge sowie zwölf Schiffe aus fast allen NATO-Ländern an der Übung beteiligt, die zunächst als nationale Übung gedacht wurde. Die Manöver werden noch bis zum 17 Juni andauern.
 
Von Christian Lehmann