Die Verteidigungsminister der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) haben bei einer Sitzung in Astana vereinbart, gemeinsam gegen die drei wichtigsten Gefahren der Welt vorzugehen: Terrorismus, Extremismus und Separatismus.

 

„Wegen der wachsenden Gefahr durch den internationalen Terrorismus und religiösen Extremismus betonen die Verteidigungschefs wie wichtig es ist, gemeinsam an der Stärkung der Stabilität und der Sicherheit im SOZ-Raum zu arbeiten“, so der russische Vizeverteidigungsminister Anatolij Antonow im Rahmen der Vorbereitung zum gemeinsamen Großmanöver Friedensmission-2016.

 

Das Manöver zeige die Entschlossenheit der SOZ-Staaten, gegen die benannten drei „Kräfte des Bösen“ vorzugehen. Wie Verteidigungsminister Sergej Schojgu mitteilte, sei es weiter erforderlich, zusätzliche Maßnahmen zur Terrorbekämpfung zu erarbeiten.

 

„In dieser nicht leichten Zeit, da wir ständig auf Herausforderungen stoßen und große und ernsthafte Bedrohungen in Zentralasien, Südostasien, Syrien und Afghanistan sehen, sind gegenseitiges Verständnis und abgesprochenes Vorgehen im Kampf gegen den internationalen Terrorismus erforderlich“, so Schojgu.

 

Erstmals fand das Manöver 2007 in Russland statt. Seit 2010 wird es regelmäßig alle zwei Jahre in Kasachstan, Tadschikistan und China abgehalten. In diesem Jahr findet die SOZ-„Friedensmission“ erstmals in Kirgistan statt.

 

 

Quelle: Sputniknews