Der Druck des Westens auf Russland bringt die russische Gesellschaft immer mehr zusammen, wie die Vorsitzende des russischen Föderationsrates, Valentina Matwijenko, mitteilte.

 

„Je größer der Druck auf Russland ist, umso konsolidierter wird unsere Gesellschaft und desto stärker unterstützen die Bürger den Präsidenten, der unsere nationalen Interessen und Wirtschaft verteidigt, unsere nationale Sicherheit gewährleistet“, so Matwijenko gegenüber dem TV-Sender Belarus-1 im Interview.

 

Den Druck des Westens auf Russland schätzt Matwijenko als „sehr stark“ ein. Gegen Russland sei ein wahrer „Informationskrieg“ gestartet worden.

 

„Sie (der Westen – Anm. d. Red.) wünschen sich, dass eine andere, fügsamere, weichere Person in Russland an die Macht kommt, die dann nach dem Mund redet und allen von außen geäußerten Empfehlungen nachkommt“, so die Politikerin weiter.

 

Zuvor hatte der russische Landwirtschaftsminister Alexander Tkatschow erklärt, dass die Einfuhreinschränkungen für Lebensmittel aus westlichen Ländern, welche zuvor Russland mit Sanktionen belegt hatten, eine breite Unterstützung unter den russischen Bürger gefunden hätten.