Ukrainische Rechtsradikale haben das Gebäude des russischen Generalkonsulates im ukrainischen Odessa blockiert, wie die lokale Ausgabe „Taimer“ berichtet.

 

„Rund 100 Aktivisten der vom Euromaidan geprägten Organisationen Odessas haben sich am 10. Juni vor dem Generalkonsulat der Russischen Föderation in Odessa versammelt, um die Feier anlässlich des Tages Russlands zu vereiteln. Laut Informationen der Aktivisten soll am Freitag im Konsulat ein festlicher Empfang zum Tag Russlands gegeben werden, der am 12. Juni begangen wird“, wird mitgeteilt.

 

Laut „Taimer“ wollen die „Euromaidan-Aktivisten“ auf diese Weise eine „erzieherische Arbeit“ mit denjenigen leisten, die diese Veranstaltung besuchen wollen.

 

Nach Angaben der „Nowosti Odessy“ haben die einheimischen „Patrioten“ Pferdekot vor das Haus des russischen Konsulats geschmissen.

 

An der Aktion sind die größten Euromaidan-Organisation beteiligt: „Selbstverteidigung“, „Rechter Sektor“, „Automaidan“ und „Rat für öffentliche Sicherheit“. Am Eingang zum Konsulatsgebäude steht ein Auto mit Lautsprechersäulen, aus denen russlandfeindliche Lieder ertönen.

 

Der ukrainischen Nachrichtenagentur UNN zufolge ist es zu einer Prügelei  gekommen, als rechtsradikale Aktivisten das Gebäude mit Eiern zu bewerfen versuchten.

 

Wie Sputnik.news von der Odessaer Polizei erfuhr, ist eine operative Ermittlergruppe zum Ort der Aktion unterwegs. Die Situation um das Konsulatsgebäude sei unter Kontrolle, hieß es.

 

 

Quelle: Sputniknews