Rund 250 Menschen sind am Samstag durch Wien marschiert, um gegen den Zustrom von Flüchtlingen in Österreich zu protestieren. Es ist vor allen Dingen mit Teilnehmern eines Gegenprotests zu Zusammenstößen mit der Polizei gekommen, wobei mehrere Menschen verletzt worden und es zu mehreren Verhaftungen gekommen ist. Der Marsch wurde von der rechten „Identitären Bewegung“ organisiert, deren Flaggen dutzendfach beim Protestmarsch zu sehen waren. Martin Sellner, ein Mitbegründer der Bewegung, erklärte, dass er seine eigene Stadt Wien nicht wiedererkenne und dass auf den Straßen nicht ein einziges deutsches Wort mehr zu hören sei. Im Video ist außerdem zu sehen, wie die Polizei in einen Gegenprotest stürmt.