In St. Petersburg ist am Donnerstagmorgen der größte und zugleich gewaltigste Atom-Eisbrecher „Arktika“ vom Stapel gelaufen. Dies teilte ein Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA Novosti vor Ort mit.

 

Die „Arktika“ wird Flaggschiff des Projektes 22220 und markiert den Anfang einer ganzen Reihe von Atom-Eisbrechern, die für die Arktis-Erschließung und die Verstärkung der Präsenz Russlands in der Region benötigt wird.
 

 
Mit 173,3 Metern Länge und 34 Metern Breite hat der Atom-Eisbrecher eine Wasserverdrängung von 33 500 Tonnen. Die Konstruktion der Maschine ermöglicht die Nutzung der „Arktika“ sowohl in arktischen Gewässern als auch in Fluss-Mündungen. Die Besatzung des Eisbrechers beträgt 75 Mann.

 

Vor dem Stapellauf wurde der Atom-Eisbrechen von einem Geistlichen der Nikolaus-Marine-Kathedrale in St. Petersburg getauft. Dann ließ die Vorsitzende des russischen Föderationsrates, Valentina Matwijenko, der Tradition gemäß eine Flasche Champagner an den Bordwand der „Arktika“ zerbersten.