Die russische Luftwaffe bekämpft weiter Ziele des IS und anderen islamistischen Gruppierungen. Diesmal wurde ein Lager des syrischen Al-Kaida-Ablegers Al-Nusra-Front zerstört. Ein US-Offizier fiel einem IS-Anschlag zum Opfer.

 

Die russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte haben eine erfolgreiche Serie von Luftangriffen im nördlichen Gebiet von Aleppo durchgeführt. Wie das arabische Nachrichtenportal Al-Masdar berichtet, wurde dabei ein Kommandozentrum der Al-Nusra Front in einem Dorf zerstört. Weiters soll ein Munitionsdepot vernichtet worden sein.

 


 
Das Video von den islamistischen Milizen ins Internet gestellt und dokumentiert das Ausmaß der Luftangriffe der russischen Luftwaffe. Im nördlichen Gebiet von Aleppo werden viele Bereiche von islamistischen Milizen kontrolliert. Ein Anführer der Rebellengruppen soll unter anderem bei einem gezielten Angriff getötet worden sein.

 

 
Bei einer Großoffensive im Verbund der syrischen Armee wurde im Norden der Küstenstadt Latakia die Grenze zur Türkei wieder unter Kontrolle gebracht. Damit konnte ein weiterer Rückzugspunkt der islamistischen Terroristen wieder unter Kontrolle des syrischen Staates gebracht werden
 
Im Zuge dieser Großoffensive lieferten sich die regierungstreuen Streitkräfte Kämpfe mit der Al-Nusra-Front, der freien syrischen Armee sowie den Jaysh-Al-Islam-Turkmenen. Das eroberte Gebiet ist in der Karte von Al-Masdar-News eingezeichnet.
 


 
In der Türkei wurde indessen ein US-Offizier von einer IS-Zelle getötet. Der Anschlag geschah auf einer türkischen Air-Base im Süden des Landes, von wo aus die amerikanische Luftwaffe Angriffe gegen den „Islamischen Staat“ koordinierte. Es ist der dritte Soldat der USA, der innerhalb von einem Jahr im Kampf gegen den IS im Nahen Osten getötet wurde.

 
Von Christian Saarländer