Ein russischer Feldwebel verhinderte einen Anschlag durch eine Autobombe gegen einen Konvoi des Zentrums für Versöhnung der Kriegsparteien in Syrien. Der Elitesoldat verhinderte den Durchbruch einer Autobombe die einem humanitären Konvoi des Zentrums gegolten hat. Über 24 Tonnen humanitäre Hilfe kam in Syrien an, berichtet das Verteidigungsministerium.
 
Das Zentrum für Aussöhnung der gegnerischen Parteien in Syrien versucht mit den verfeindeten Gruppen einen Waffenstillstand zu vereinbaren und leistet in den Regionen zudem humanitäre Hilfe. Der Feldwebel Andrei Timoshenov erlag seinen schweren Verletzungen, die er bei seinem Einsatz erlitt. Verschiedene Medien berichten über das Schicksal des russischen Elitesoldaten, der im Kampf gegen den Terrorismus sein Leben ließ.
 

 
Die Ärzte kämpften mehrere Tage um sein Leben, nachdem er durch die Bombenexplosionen schwer verletzt wurde. Das russische Verteidigungsministerium zeichnete den Soldaten posthum für seinen Einsatz aus. Weiter berichtet das Verteidigungsministerium Russlands, dass das Zentrum für Versöhnung der gegnerischen Parteien in Syrien inzwischen 61 Waffenstillstandsvereinbarungen zwischen den einzelnen bewaffneten Gruppen erreicht wurde.

 

 
Der jüngste Bericht des Zentrums für Versöhnung registrierte am Wochenende drei mal die Verletzung von Waffenstillstandsvereinbarungen in der Provinz zu Damaskus. Die Verletzungen wurden durch syrische Oppositionsgruppen verübt, die Artillerieangriffe gegen die syrischen Regierungstruppen verübten. Weiter haben verschiedene Terrorgruppen in der Region um Hama, Latakaia und Damaskus unter Beschuss genommen. Die Jabhat-Al-Nusra-Front wurde an Versuchen gehindert, die Waffenruhe zu brechen.
 
In den letzen 24 Stunden wurden keine Einsätze der russischen Luftwaffe registriert. In der Provinz Homs konnte die Zivilbevölkerung mit acht Tonnen Lebensmitteln versorgt werden. Ein Konvoi mit Nahrungsmitteln und Süßigkeiten erreichte sein Ziel. Außerdem konnte ein russischer Transporter insgesamt 18 Tonnen mit Versorgungsgüter der Vereinten Nationen bei Deir ez-Zor entladen werden.

 
Von Christian Lehmann