In einer Grundsatzrede stellte Russlands Präsident Putin fest, dass die USA durch die NATO einen Keil zwischen Russland und Europa treiben wollen. Diese Politik sei auch nichts neues, sondern wurde sowohl im Kalten Krieg als auch im zweiten Weltkrieg betrieben. Der Präsident ist weiter für einen eurasischen Wirtschaftsraum.

 

In seiner Heimatstadt St. Petersburg stellte Russlands Präsident Putin weiter fest, dass die USA mittels transatlantischer Verbindungen stets darum bemüht sind einen Keil zwischen Russland und Europa zu betreiben. Der Präsident kann sich insoweit auf die amerikanischen Regierungsberater wie unter anderem Strafor berufen, die als sogenannte „Schatten-CIA“ bekannt ist. George Friedmann sagte neulich selbst, dass die USA dabei sind einen Gürtel zwischen Deutschland und Russland zu betreiben, damit die USA keinen Einfluss in Europa verlieren.

 

 
Präsident Putin ist weiterhin bemüht die Beziehungen zwischen Russland und der EU zu verbessern und hat das Ziel eines Eurasischen Wirtschaftsraumes zwischen den Atlantischen und Pazifischen Ozean nicht aus den Augen verloren. Putin warnte aber zugleich, dass sich die EU in ihrer Sanktionspolitik an ihre Vereinbarungen hält.
 

Erst am Wochenende verlängerte die EU-Kommission im Hinblick auf die Halbsinsel Krim ihre Sanktionen, was von den Vereinigten Staaten wiederum begrüßt wurde. Dies ist nur eines von vielen Beispielen, wo die USA die EU-Spitzen zu einer antirussischen Politik anstiften. Alle weiteren Punkte auf, die auf dem 20ten Petersburger Wirtschaftsforum angesprochen wurden, kann man auf Sputnik abrufen.

 


 
Von Christian Lehmann