Im russischen Verteidigungsministerium ist man überrascht über die Aufrufe der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen zur Offenlegung der Bewegungen russischer Truppen, wie der Militärsprecher Igor Konaschenkow mitteilte. Dies tue Moskau nämlich schon seit mehr als zwei Jahren aus gutem Willen.

 

Zuvor sagte von der Leyen, es sei sinnvoll, „wenn Russland und die Nato im Rahmen der OSZE ihre Truppenbewegungen und Truppenstärken weiter offenlegen. Von Seiten der Nato, die ein reines Verteidigungsbündnis ist, gilt das Angebot schon lange“.

 

„Die Äußerungen der Chefin des deutschen Verteidigungsamts sind für uns zumindest eine Überraschung. Vielleicht weiß sie einfach nicht, dass wir schon seit mehr als zwei Jahren initiativ, aus gutem Willen, über verschiedene Kanäle unsere europäischen Partner über alle plötzlichen Überprüfungen und großen Übungen informieren, was wir gemäß der Genfer Abkommen nicht tun müssen“, sagte Konaschenkow in diesem Zusammenhang.