Infolge von Ausschreitungen bei einem Aufmarsch Rechtsextremer sind in der kalifornischen Hauptstadt Sacramento mindestens zehn Menschen verletzt worden.

 

Etwa 30 Anhänger rechtsextremer Gruppen, darunter angeblich auch Mitglieder des berüchtigten Ku-Klux-Klans, versammelten sich am Sonntag vor dem State Capitol in Sacramento. Rund 400 Gegendemonstranten sollen unter anderem „Nazi-Abschaum“ oder „Keine Rassisten auf unseren Straßen“ skandiert haben.

 


 

 

 

​Zunächst sei die Kundgebung friedlich verlaufen, plötzlich sei dann Gewalt ausgebrochen: Es habe Zusammenstößen zwischen den Rechtsextremen und Gegendemonstranten gegeben — zunächst mit Fäusten, Stöcken und Steinen, dann habe man zu Messern gegriffen.
 


 
​Mehrere Beteiligte hätten Stichwunden erlitten, so der Spiegel-Bericht. Rettungskräften zufolge seien die Stichwunden bei zwei Verletzten seien als lebensgefährlich eingestuft worden. Unter den Opfern sind neun Männer und eine Frau, alle zwischen 19 und 58 Jahren.