Jordanische Militärs stehlen und verhökern massiv US-Waffen, die der US-Geheimdienst CIA und Saudi Arabien an syrische Extremisten liefern, wie The New York Times berichtet.
 
Auf dem jordanischen Schwarzmarkt seien Waffen im Wert von mehreren Millionen US-Dollar aufgetaucht, die dann von kriminellen Strukturen und Schmugglern gekauft würden. Dies habe das FBI nach der Prüfung eines Zwischenfalls im November 2015 aufgedeckt, als ein jordanischer Polizist seine Kollegen beschossen hatte. Vier Polizisten seien dabei ums Leben gekommen, fünf weitere wurden verletzt.

 

Laut der Zeitung organisierten die CIA und Geheimdienste einiger arabischer Staaten, darunter auch Saudi Arabien, ein Trainingsprogramm für syrische Extremisten, um perspektivisch Syriens Staatschef Bashar Assad zu stürzen. US-Beamten zufolge hat die CIA innerhalb der vergangenen drei Jahre bereits Tausende Extremisten zu diesem Zwecke geschult.

 

„Waffenraub unterstreicht die regellosen und ungeplanten Folgen der Bewaffnungs- und Trainingsprogramme für  Extremisten“, so The New York Times.

 
Bislang hätten weder FBI noch CIA die Berichte kommentiert.