Die Zahl der Toten des Terroranschlags auf den Attatürk-Flughafen in Istanbul am späten Donnerstagabend ist auf 41 angestiegen, insgesamt 239 wurden verletzt. Unter den Opfern sind 13 Ausländer, wie die Gebietsverwaltung Istanbul in einer schriftlichen Erklärung mitteilte.

 

Unter den ausländischen Opfern sind demnach fünf Bürger Saudi Arabiens, zwei irakische Bürger sowie Bürger des Iran, der Ukraine, aus Tunis, Usbekistan, Jordanien und China.

 

 „41 Menschen sind ums Leben gekommen, darunter 13 Ausländer. 37 Opfer sind bereits identifiziert worden, weitere vier Personen müssen noch identifiziert werden. 239 wurden verletzt, 109 sind schon aus dem Krankenhaus entlassen worden, die anderen werden behandelt“, heißt es in der Mitteilung.

 

Drei Explosionen sollen sich gegen 22.00 Uhr Ortszeit (21.00 Uhr MESZ) am Eingang, am Ausgang und am Parkplatz des internationalen Terminals des Flughafens Istanbul ereignet haben. Drei Angreifer schossen laut jüngsten Angaben von dem türkischen Premierminister Binali Yıldırım um sich und verübten Selbstmordattentate.