Das gemeinsame Projekt „Arbeit für den Frieden – Versöhnung über den Gräbern“ von Gymnasiasten aus Bad-Salzungen, der Mittelschule Nr. 12 der Stadt Rschew sowie der Deutschen Schule Moskau (DSM) ist ein guter Beitrag zum Jahr des deutsch-russischen Jugendaustausches, wie Präsident Putin am Mittwoch bei seinem Besuch an der DSM sagte.

 

 

„Ich bin überzeugt, dass euer gemeinsamer Besuch an Grabstätten, die gemeinsamen Diskussionen und, soviel ich weiß, das Leben in Gastfamilien die Annäherung zwischen Jugendlichen Russlands und Deutschlands heute fördern wird. Es ist ein Unterpfand dessen, dass Deutschland und Russland auch als Staaten zum Wohle unserer Menschen zusammenarbeiten werden“, sagte Putin am Mittwoch beim ersten Deutsch-Russischen Schülertreffen des Gymnasiums Bad-Salzungen, der Mittelschule Nr. 12 aus Rschew und der Deutschen Schule bei der deutschen Botschaft in Moskau.

 

Er betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit des Deutschen Volksbundes für Kriegsgräberfürsorge mit russischen Vereinen, wie beispielsweise denjenigen, die Gefallene des Zweiten Weltkrieges suchen und deren Identitäten wiederherzustellen versuchen. Auch die Russische Geografische Gesellschaft und die Russische Militärhistorische Gesellschaft spielten dabei eine große Rolle.

 

 

 

„Für besonders wertvoll halte ich es, dass ihr zusammenwirkt, und – für mich ist das besonders wichtig und bedeutend — dass eure Arbeit auch von den Veteranen des Zweiten Weltkrieges unterstützt wird, auch von Veteranen unseres Großen Vaterländischen Krieges. Und natürlich bin ich überzeugt, dass alle Vorhaben, die ihr in den bevorstehenden zwei bis drei Tagen geplant habt, ein guter Beitrag für das Jahr des Jugendaustausches zwischen Russland und Deutschland sein werden, welches Anfang Juni in Moskau eröffnet wurde“, schloss der Staatschef.

 

 

Das Treffen war im Rahmen des Projekts „Arbeit für den Frieden – Versöhnung über Gräbern“ organisiert, das die Deutsche Schule in Moskau mit Unterstützung des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und der Deutschen Botschaft in Moskau realisiert worden.