Die deutschen Medien stechen in Sachen «Russland-Bashing» besonders stark hervor. Wo es nur geht, werden negative Meldungen verbreitet. Umso wichtiger ist es auch, der transatlantischen Propaganda ein Gegengewicht zu bieten.
 
Der Einfluss transatlantischer Gruppen auf die deutsche Medienlandschaft ist unverkennbar. Nicht nur, dass Themen mit Russland-Bezug oftmals in einem negativen Kontext erscheinen, auch Berichte die auf den ersten Blick nichts mit Russland zu tun haben, werden über Umwege damit verknüpft – wie beispielsweise der Brexit, der angeblich von Präsident Putin begrüßt werde, weil dieser die EU schwächt.

 

Sputnik News hat in einer Untersuchung europäischer Medien erneut nach anti-russischen Artikeln und Berichten gesucht und ein Ranking erstellt. Unter den Top 10 befinden sich gleich sieben deutsche Medien, sowie eine österreichische Tageszeitung (Die Presse). Besonders negativ stechen hierbei die FAZ, die Süddeutsche Zeitung und die Springer-Blätter «Die Welt» und «BILD» hervor.
 
Angesichts dessen verwundert es nicht, dass Deutschland insgesamt beim Länder-Ranking – noch deutlich vor Frankreich, der Schweiz oder Polen – auf dem ersten Platz liegt. Denn offenbar gibt es in der Bundesrepublik eine starke Gruppe von Russland-Freunden, die mit Hilfe einer negativen Berichterstattung propagandistisch beeinflusst werden soll. Demnach sollen die Deutschen offenbar in unkritische Transatlantiker verwandelt werden, damit die Kriegspläne des Militärisch-Industriellen-Komplexes der USA doch noch Wirklichkeit werden.
 
Es zeigt sich damit jedoch eindringlich, wie wichtig eine alternative Berichterstattung ist, die auch ein anderes Bild zeichnet und den Negativkampagnen der «Leitmedien» entgegenwirkt. Ohne diesen Ausgleich würde Deutschland von den Presstituierten der Massenmedien wohl direkt in einen erneuten Krieg gegen Russland getrieben. Einseitige Propaganda ist immer gefährlich, wie die Geschichte zeigt.

 

 

Von Marco Maier