Für die westlichen Leitmedien ist dieses Fauxpas ein gefundenes Fressen, um von ihrer eigenen Verlogenheit abzulenken. Mehrere russische Medien haben ein verfälschtes Bild des Sänger Till Lindemann von der Band Rammstein verbreitet und die Geschichte beschäftigt nun die Juristen. Es ist halt nicht immer nützlich die Aussagen von Massen-Musikern aufzugreifen.
 

Die russische Nachrichtenagentur Sputnik hat inzwischen eine Gegendarstellung veröffentlicht und sich beim Sänger der ostdeutschen Metal-Band „Rammstein“ entschuldigt. Man sei einem gefälschten Foto des Musikers auf dem Leim gegangen, welches sich zuvor in russischen Medien viral verbreitete. Laut dem Nachrichtensender N-TV soll der Sänger nun seine Anwälte eingeschaltet haben, nachdem Internetportale den Sänger mit einem Putin-Portrait gezeigt haben.

 

  Die ostdeutsche Metal-Band gab am 19 Juni ein Konzert in Moskau, wo der Sänger Till Lindemann sich als „Putin-Anhänger“ geäußert haben soll. Lindemann dementiert diese Äußerungen, denn man äußere sich als Band grundsätzlich nicht über politische Vorgänge, wie westliche Leitmedien nun unisono berichten, Für sie ist der Sputnik-Bericht nun ein gefundenes Fressen, um von ihren eigenen Lügen und Propaganda-Berichten abzulenken.  
 

 


 

Ob und inwieweit sich der Sänger nun zum russischen Präsidenten Wladimir Putin geäußert habe oder nicht, ist eigentlich so wichtig als wäre ein Sack Reis in China umgekippt. Band wie Rammstein begeistern die breiten Massen auf dem ganzen Kontinent und verdienen mit einfach gestricktem Liedgut ihr Geld. Oftmals berichten westliche Leitmedien über Musiker und Bands, die sich politisch mal gerne äußern. Sie geben dann gerne Konzerte gegen Rechts und für das tolerante Gutmenschentum, damit jemand wieder ihre Musik wahrnimmt.
 

Nun sieht sich der Rammstein-Sänger als „Opfer der Putin-Propaganda“ und solche Opfer werden in den westlichen Leitmedien gerne aufgegriffen, um die Glaubwürdigkeit der russischen Kollegen zu diskreditieren. Geht es allerdings gegen Russland oder Putin, so ist diesen verlogenen und heuchlerischen Medien keine Bildfälschung zu primitiv und kein Video verfälscht genug, um die Völker gegeneinander zu verhetzen.

 

Diese Presse moduliert nunmal die öffentliche Meinung, ob öffentlich-rechtliche Systemmedien oder kommerzielle Portale. Die einzelnen Programmbeshwerden oder Rügen bei Presseinsitutionen sind inzwischen nicht mehr zählbar. Auf Gegendarstellungen kann man dabei lange warten, denn die erhabenen Medienmacher werden trotz alledem ihre primitiven Lügengeschichten weiterhin als „hochwertigen Qualitätsjournalismus“ verkaufen. Und was kann aus dieser Geschichte lernen? Vielleicht, dass man grundsätzlich nicht die tagespolitischen Statements von Musik-Gruppen aufgreifen sollte, auch wenn sie in Europa die Stadien mit der primitiven Masse füllen.

 

„Hört nicht ihr Gerede, glaubt nicht ihre Lügen. Hirne voller Scheiße, die sich selbst betrügen“, sangen einst die Böhsen Onkelz.

 

Inzwischen sind es weit mehr als 10 Jahre, seitdem uns die Lügenmedien verarschen. Die Band aus Frankfurt hat bewiesen, dass man auch erfolgreich sein kann, ohne den Bückling der Leitmedien zu spielen.

 

 

 

Von Christian Lehmann