Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat die Verbesserungen in den Beziehungen zwischen Moskau und der Ankara begrüßt. Auch US-Präsident Barack Obama weiß die unternommenen Schritte zur Entspannung zu schätzen.
 

Nach der Milderung der Beziehungen zwischen den beiden Ländern könne man die gemeinsamen Bemühungen auf die Beilegung des Syrien-Konflikts richten, so Steinmeier bei einer Pressekonferenz mit seinem armenischen Amtskollegen Edward Nalbandjan in Eriwan.

 

Auch das Weiße Haus würdigte die erneute Annäherung zwischen Moskau und Ankara:

 

„Der Präsident hat die Schritte Erdogans und seiner Regierung zur Erzielung einer Vereinbarung über die Normalisierung der Beziehungen mit Israel und zur Entspannung im Verhältnis zu Russland hoch eingeschätzt“, hieß es in der Mitteilung.

 

Bei einem vierzigminütigen Telefonat am Dienstag vereinbarten Putin und Erdogan die Wiederaufnahme und weitere Pflege der bilateralen Beziehungen und beraumten ein baldiges persönliches Treffen an.