Rund 10.000 Vertreter aus der italienischen Landwirtschaft demonstrieren am Donnerstag im norditalienischen Verona gegen die Verlängerung der Russland-Sanktionen.

 

Roberto Moncalvo, Präsident des Coldiretti-Verbands italienischer und europäischer Landwirte, begründete seine Teilnahme an der Protestaktion damit, dass die Sanktionen nicht nur sinnlos, sondern sogar schädlich für Italiens Wirtschaft sind. Örtliche Medien berichten über die aktuellen Proteste.

 

„Diese schwierige Situation, die unserer Wirtschaft und Landwirtschaft so sehr schadet, muss überwunden werden. Und heute ist ein sehr wichtiger Tag, um ‚Nein!‘ zu dem Embargo zu sagen. Genau darum haben wir und zu dieser Kundgebung entschlossen“, so Moncalvo.

 


 

​Laut einem weiteren Teilnehmer der Protestaktion waren es vor allem die Russen, die italienische Produktion in großem Ausmaß kauften. Deswegen hatte das Embargo schwere Auswirkungen auf die Branche.

 

 

​„Deswegen halten wir es für äußerst wichtig, die Waren unserer Produzenten, die nach der Einführung des Lebensmittelembargos durch Moskau als Antwort auf die europäischen Sanktionen nicht mehr exportiert werden, auf den russischen Markt zurückzubringen“, so der demonstrierende Agrarier.