Der Irak-Krieg begann am 20. März 2003 mit der Invasion der USA und ihrer Verbündeten, darunter Großbritannien, zum Sturz des Regimes von Saddam Hussein. Die Teilnahme der britischen Truppen an der Operation spaltete das Kabinett des damaligen Premiers Tony Blair. Das Kabinett beschloss die Entsendung der Truppen in den Irak erst nach Erklärung Blairs darüber, dass Hussein über Massenvernichtungswaffen verfügt, die im Irak im Ergebnis nicht entdeckt wurden.

 

Am Dienstag wurde in London ein Bericht einer Kommission vorgestellt, die die britische Teilnahme an der Irak-Kampagne von 2003 bis 2009 offiziell untersuchte, in dem die britische Invasion als Fehler eingestuft wird — zum Leidwesen vor allem der friedlichen Iraker.

 

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