Die US-geführte Koalition hat Einheiten der „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF) ohne Unterstützung in einem gerade gestarteten Einsatz zurückgelassen, wie eine Quelle aus der kurdischen Volkswehr sagte.

 

„Vor wenigen Tagen hat die US-Koalition ihre Feuerhilfe für die demokratischen Kräfte eingestellt, die eine Offensive auf die Stadt Manbidsch im Norden der Provinz Aleppo eingeleitet haben“, so der Informant.

 

Laut der Zeitung Washington Post haben die vom Pentagon unterstützen Einheiten der „Neuen syrischen Armee“ bei einem Gefecht mit Kämpfern der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) um die Stadt Abu Kamal im Südosten Syriens eine Niederlage erlitten, nachdem die US-Luftwaffe ihre Unterstützung des Vormarsches der Opposition zeitweilig gestoppt hatte.
Wie TWP unter Verweis auf eigene Quellen weiter berichtete, haben die US-Piloten am 28. Juni den Befehl bekommen, die syrische Opposition bei ihrem Vormarsch auf die Stadt Abu Kamal aus der Luft zu unterstützen. Mitten im Verlauf der Operation jedoch hätten die Piloten den Befehl erhalten, das Gebiet zu verlassen und in die Stadt Falludscha im benachbarten Irak zu fliegen.

 

Wie zuvor mitgeteilt worden war, sind bereits über 1200 Daesh-Kämpfer bei Gefechten um Manbidsch getötet worden.

 

Die Stadt Manbidsch befindet sich rund 360 Kilometer nördlich von Damaskus und 80 Kilometer östlich von Aleppo. Am 23. Juni hatten die SDF erklärt, dass ihre Kämpfer in die Stadt vorgedrungen waren, um diese vom Daesh zu befreien.