Bei Selbstmordanschlägen der Terrormiliz Boko Haram auf Moscheen in Nigeria sind mindestens neun Menschen ermordet gekommen. Zwei Terroristen schlugen Freitagfrüh in der im Nordosten gelegenen Stadt Damboa zu, wie das nigerianische Militär erklärte.

 

Der erste Angreifer versuchte demnach in die Zentralmoschee zu gelangen. Dabei wurde er von Sicherheitskräften aufgehalten und sprengte sich in die Luft. Ein zweiter Angreifer verschaffte sich Zutritt zu einer kleineren Moschee und tötete dort sechs Gläubige und sich selbst.

 

Außerdem sollen am Donnerstagabend mutmaßliche Boko-Haram-Kämpfer drei Menschen in dem Dorf Gaskeri getötet haben. Die sunnitischen Extremisten von Boko Haram, die der Terrormiliz Islamischer Staat die Treue geschworen haben, terrorisieren den Nordosten Nigerias und die angrenzenden Gebiete der Nachbarländer Kamerun, Niger und Tschad. Die Islamisten wollen dort einen sogenannten Gottesstaat errichten.