Russlands strategische Raketentruppen üben die Gefechtsbereitschaft. Die Übung findet in zahlreichen Regionen des Landes statt – von Twer im Westen bis zur Region Altai in Sibirien, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte.

 

An der Kampfübung beteiligen sich rund 400 Technik-Einheiten – darunter die autonomen Raketenstartrampen „Topol“, „Topol M“ und „Jars“. Bei der Übung sollen „Startrampen auf Feldpositionen gebracht, eine Fahrt im geschlossenen Verband durchgeführt, Kräfte disloziert und die Feldpositionen gewechselt, die Positionen pioniertechnisch vorbereitet sowie Tarnung und Kampfmittelaufbewahrung organisiert werden“, heißt es in der Ministeriumsmitteilung.

 

Die Truppenangehörigen haben zudem die Aufgabe, „fiktive Saboteure aufzudecken, zu blockieren und zu liquidieren“. In dieser Übungsetappe kommen neueste Schützenpanzer vom Typ „Taifun-M“ sowie Flugdrohnen zum Einsatz.

 

Des Weiteren üben die Raketentruppen, das Überwinden verseuchter Gebiete und die Abwehr von Boden- und Luftangriffen des fiktiven Gegners sowie das Zusammenwirken mit Unterstützungseinheiten.

 

„Die Raketentruppen werden zudem einen fiktiven Raketenstart zu militärischen Übungszwecken durchführen“, so das russische Verteidigungsministerium.

Insgesamt sollen bei den strategischen Raketentruppen des Landes bis Jahresende mehr als 40 Stabmanöver, rund 20 Kommandostabübungen und 50 taktische sowie taktisch-spezielle Übungen stattfinden.