Man hört letzte Zeit immer öfters über Annäherung Europas zur Ukraine: EU-Assoziierungsabkommen mit der Ukraine, Visafreiheit für die Ukrainer, Ukraine in die NATO… Aber wofür braucht Europa die Ukraine, in der die Korruption und Kriminalität so hoch und das Lebensniveau so niedrig sind?

 

In dem ukrainischen Stadt Rowno haben Unbekannter gestern Nacht in einen Hof des Privathauses eines 47-jährigen Mannes eine Granate geworfen, teilte die Polizei in der Gegend mit.

 

In der Nähe von Odessa haben Unbekannte den Fraktionschef der Partei «Vaterland» im Schwarzmeer-Stadtrat, Wasilij Bugaitschuk, mit «traumatische Waffen» beschossen. Das Opfer sagte, der Vorfall ereignete sich in der Nähe von seinem Haus, wo er mit seiner Frau und Kind zwischen 22.00 und 23.00 Uhr am Montag zurück kehrte. Infolge des Angriffs bekam Bugaitschuk Verletzung der Ober- und Unterschenkel.

 

Jetzt ist er zu Hause, nachdem er im Krankenhaus behandelt war. Seine Frau und sein Kind wurden nicht verletzt. Es sind nur zwei jüngste Fälle von gestern.

 

Im Osten des Landes dauert den Krieg weiter an, in Kiew gehen Menschen auf die Straße, um gegen steigende Gas- und Wasserreise zu protestieren, und Timoschenko droht, die Ukrainer zu Massenproteste auf die Straße zu bewegen.

 

Laut ihr, liegt die Verantwortung für die soziale Situation in der Ukraine persönlich bei Poroschenko, Yatseniuk und Groisman. Die Chefführerin der Fraktion «Vaterland», Julia Timoschenko, prognostiziert die Proteste gegen das Vorgehen der Behörden im Herbst dieses Jahres. Sie hat es heute von der parlamentarischen Tribüne bekannt gegeben.